Noch 5 Tage...

Heute ist Sonntag und Freitag geht mein Flug Richtung Tel Aviv... Und ich fühl mich gerade wie frisch verliebt! Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Davon abgesehen, kommt er in 4,5 Wochen wieder! In der letzten Zeit war in meinem Herzen Gefühlschaos angesagt...  Mal vermisste ich ihn ganz schrecklich und mal war mir bewusst, wie nie zu vor, dass er nun in Israel ist und dass es gut so ist.

30.8.09 19:08, kommentieren

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Scheiss eifersucht

Da schaut man einmal auf das Profil des Freundes und dann fällt einem sofort ein best. Name ins Auge und man denkt sich: " Nein bitte keine Eifersucht" Hey Filme gucken toll, Umzug toll und wer ist sie? Wahhhhhh, das Monster schlägt wieder zu. Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein: Ich vertrau ihm, so wie keinem anderen Mann der in mein Leben getreten ist. Und um ehrlich zu sein: Ich weiß nicht, was ich dazu noch schreiben soll. Es ist wie es ist, mit diesem blöden Eifersuchtsmonster. Aber ihn fragen, wer sie ist möchte ich auch nicht. Viel zu peinlich. Nicht schon wieder Streit, ich gehöre zu den Menschen, die Streit nicht mögen...

30.8.09 18:56, kommentieren

Halbzeit...

Ca. 6 Wochen sind rum und in 3 Wochen fliege ich noch einmal nach Israel um ihn zu besuchen. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass wir heute schon den 13. August haben. Wir haben die Hälfte rum. Ich fand die Zeit bis jetzt gar nicht mal so schlimm. Und auch wenn ich mal einen Tag nichts außer eine Mail mit ihm zu tun habe, geht die Welt nicht unter. Es fühlt sich leichter an, wenn man es hinter sich gebracht hat. Auf der einen Seite vermiss ich ihn unheimlich und wünsche mir in so manchen Momenten, er wäre da, er würde diesen Moment mit mir zusammen erleben. Und auf der anderen Seite, genieße ich diese Zeit unheimlich. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ich wollte in den 3 Monaten mein Leben ordnen und genau dies tue ich zurzeit.

 

 

 

13.8.09 22:16, kommentieren

Vergeben oder was?

Was bin ich eigentlich? Vergeben oder Single? Mein Freund ist nicht hier. Kann ich doch theoretisch machen was ich will, wenn ich wollte. Frei und doch irgendwie gebunden, an eine Beziehung, die nur über das Internet statt finden kann und frei ist von jeglicher körperlicher Berührung. Keine Frage, ich bin sehr verliebt in meinen Freund, doch mir fehlt was: eine Umarmung, ein verliebter Blick, ein Kuss,... Ach Mensch ist das alles kompliziert. Als ich Single war, konnte ich theoretisch ohne Probleme ganz theoretisch mit jemandem rum knutschen, ohne schlechtes Gewissen, hatte ich doch niemandem Rechenschaft abzulegen. Doch nun ist das anders. Ein komisches Gefühl überfällt mich, wenn ich auf eine Party gehe. So fehlt mir doch etwas ganz entscheidendes: ER.  Und so hinterfrage ich unsere Gesellschaft: Ist treu sein wirklich so wichtig in einer Beziehung? Kann man nicht auch offen für andere Menschen sein? Ist es nicht ziemlich dreist, Besitzansprüche an den Partner zu stellen? Und so weiß ich doch, dass dieses Denken, primitive Denken auch in mir steckt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen würde, wenn er mir sagen würde, er hätte was mit einer anderen Frau. Wenn ich ganz locker darauf reagieren würde, empfinde ich zu wenig für meinen Freund? Hab ich doch genauso wie er die selben Freiheiten. Ich könnte auch, wenn ich denn wollen würde... Ich bezweifle jedoch, dass ich so locker reagieren würde. Ich wär enttäuscht auf der einen Seite, auf der anderen Seite kann ich es aber auch verstehen. 3 Monate räumliche Trennung sind nicht zu unterschätzen. Klar, werd ich mir nach den geschafften 3 Monaten denken: War doch gar nicht so schwer. Doch was ist wenn wir die Zeit doch nicht schaffen?

11.7.09 11:28, kommentieren

Der erste Tag ohne Ihn

Heute nun ist er gefahren.... Schon ein komisches Gefühl ihn jetzt evt. 3 Monate am Stück nicht sehen zu können und eine Beziehung auf andere Art und Weise zu führen. Die Überlegung ihn zu besuchen nimmt somit immer mehr Gestalt an. Sicherlich habe ich geweint, aber es vergeht. Und wenn man mich auch nicht darauf anspricht gehts mir doch ganz gut. Süß wie sich meine Freunde um mich kümmern und sorgen. Ich bin echt dankbar dafür, die nächsten 3 Tage beschäftigt zu sein. So ist der Donnerstag nächste Woche nicht mehr ganz in weiter Ferne, sondern rückt näher, immer näher. Mal schaun, ob ich in Bonn Zeit finde, mit ihm zu kommunizieren. Ich muss sagen, ich bin allgemein ziemlich gespannt, wie diese Zeit für uns werden wird. Und die leise Stimme im Hinterkopf, die wispert: "Ob ihr das schafft?." Man wird sehen. Was mich jedoch ziemlich aus dem Konzept gebracht hat, ist der Kommentar eines Freundes von mir, der meinte, dass wir gar keine richtige Beziehung führen würden. Ich muss sagen, dass mich diese Aussage ziemlich iritiert hat. Und auch dass ihn gehen lassen muss, damit er wieder kommen kann. Das heißt, ich muss akzeptieren und registrieren, dass er nicht da ist und mein Leben ohne ihn leben, damit er wieder in mein Leben kommen kann, wenn er wieder da ist. Ganz schön leicht gesagt, als getan muss ich sagen. Aber ich habe ja auch noch 3 Monate Zeit! :-)

 

2.7.09 21:40, kommentieren

3 Monate Israel

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll... So kommen mir doch immer wieder Tränen in die Augen. Verging die gemeinsamme Zeit doch so schnell. Und nun ist er da, der vorletzte Tag und die letzte Nacht, die wir noch zusammen verbringen werden. Und ich weiß noch gar nicht so Recht wie das hier ohne dich die 3 Monate sein wird. Aber schön, dass wir in Kontakt bleiben wollen und dass wir die Hoffnung haben, dass es mit uns auch die 3 Monate über klappen kann. 

1.7.09 13:51, kommentieren

Für Johanna

Manchmal wirke ich farbenblind.

Ein Grün ist grau,

ein Rot ist grau.

 

Dann bist du da,

lachst wie die Sonne,

schenkst Wärme.

 

Dann bist du ein Wasserfall.

der mit Hilfe redens,

Sand aus den Augen wischt.

 

Auch bist du ein Vogel.

Flieg kleiner Vogel, flieg!

Nutze die dir geschenkte Freiheit.

 

Plötzlich bist du ein Stein.

Lässt alles an dir vorbeirauschen,

lässt andere an dir lehnen.

ONE WAY

du nutzt diesen Weg.

Versuchst alles richtig zu machen.

 

Um mit uns bekannten Worten zu schließen:

Und für alles was du bist, bewunder ich dich, auch wenn ich es nicht immer zeige, weiß ich doch du bist geliebt so wie du bist.

LISA

1 Kommentar 3.2.08 12:25, kommentieren