Gott verdammt bin ich gerade melanchonisch...

Fuck, ich wollte gerade über mein tolles Leben als Deprikranke Person philosophieren. Ich verstehe gerade, welche Auswirkungen diese Krankheit für mich hat. Sicherlich ist es toll, den ganzen Tag nichts zu tun zu müssen und doch vermisse ich es auch ein wenig. Ich gebe mich tagein tagaus meinen Depressionen hin ohne darauf zu achten, füchterlich lustig oder dergleichen zu sein. Es ist viel mehr so, dass ich die Zeit für mich habe und immer mehr merke, wie sehr ich diese Zeit auch brauche. Ich bin froh nicht jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen oder zur Uni. Ach ja die Uni. Wie gern hätte ich mit studieren angefangen, doch es hat keinen Zweck. Ergo ich komme zum selben Schluss: Ich muss gesund werden. Vielleicht habe ich das Abitur überstanden, doch ein ganzes Leben packe ich so nicht. Sicherlich gibt und gab es Phasen in meinem Leben in denen ich weniger das Gefühl hatte, dass ich was tun muss. Ich bin froh, nicht dem täglichen Stress ausgesetzt zu sein wobei mich der ganze Haushaltskrams schon ziemlich unter Druck setzt. Ich hasse Abwaschen und Aufräumen. Die Besten Vorraussetzungen um eine fleißige Hausfrau zu werden. Innerlich strebe ich nach mehr. Kann man auch als depri kranke Frau eine erfolgreiche Juristen werden?

6.10.10 16:34

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