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Liebe Clara,

Ich hab mich oft gefragt wie es dir wohl geht und was du gerade so machst. Nachts träume ich von vergangener Zeit. Wie wir uns damals kennen lernten im Sandkasten um die Ecke und wie wir schließlich gute Freundinnen wurden. Noch heute denke ich an die viele Dinge, die wir zusammen erlebten, an Situationen, die wir gemeinsam meisterten. Manchmal sehen wir uns noch, du mit deinen Freundinnen und ich mit meinem Freund. Wenn wir gerade meine Mutter besucht haben oder gerade auf dem Weg zu einem Freund sind begegnen wir uns. Ein freundliches Hallo und schon trennten sich wieder unsere Wege. Und dabei möchte ich dich gern fragen, wie es dir in den letzten Jahren ergangen ist. Ich würde dir gern von meinem Leben erzählen. Von meinen Freunden, von meiner neuen Heimat. Von meinen Reisen nach und durch Israel. Von meiner anderen Sandkastenfreundin zu der ich nach 18 Jahren noch immer Kontakt habe. Von meinem Studium. Einfach von mir. Aber vor allem ob du dich verändert hast die letzten Jahre. Am liebsten würde ich alles rund herum vergessen, verdrängen. Leider kann ich das nicht und sonst würde es mir auch nicht so schwer fallen, dir das alles zu sagen. Die Gedanken schwirren seit Jahren in meinem Kopf herum. Ich bin mir unsicher, ob dies der richtige Weg ist. Aber ich möchte mir nicht vorwerfen, dass ich es nicht versucht hätte!

1 Kommentar 25.2.11 17:02, kommentieren

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Gott verdammt bin ich gerade melanchonisch...

Fuck, ich wollte gerade über mein tolles Leben als Deprikranke Person philosophieren. Ich verstehe gerade, welche Auswirkungen diese Krankheit für mich hat. Sicherlich ist es toll, den ganzen Tag nichts zu tun zu müssen und doch vermisse ich es auch ein wenig. Ich gebe mich tagein tagaus meinen Depressionen hin ohne darauf zu achten, füchterlich lustig oder dergleichen zu sein. Es ist viel mehr so, dass ich die Zeit für mich habe und immer mehr merke, wie sehr ich diese Zeit auch brauche. Ich bin froh nicht jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen oder zur Uni. Ach ja die Uni. Wie gern hätte ich mit studieren angefangen, doch es hat keinen Zweck. Ergo ich komme zum selben Schluss: Ich muss gesund werden. Vielleicht habe ich das Abitur überstanden, doch ein ganzes Leben packe ich so nicht. Sicherlich gibt und gab es Phasen in meinem Leben in denen ich weniger das Gefühl hatte, dass ich was tun muss. Ich bin froh, nicht dem täglichen Stress ausgesetzt zu sein wobei mich der ganze Haushaltskrams schon ziemlich unter Druck setzt. Ich hasse Abwaschen und Aufräumen. Die Besten Vorraussetzungen um eine fleißige Hausfrau zu werden. Innerlich strebe ich nach mehr. Kann man auch als depri kranke Frau eine erfolgreiche Juristen werden?

6.10.10 16:34, kommentieren

Und was ist, wenn ich das Abitur doch gar nicht möchte?

In 6 Tagen ist meine Nachprüfung im Abitur. Ich habe es nicht geschafft, trotz wochenlanger Lernerrei hat es nichts gebracht. Still und heimlich hab ich erwartet, dass ich es doch nicht geschafft habe. Und nun lastet der Druck auf mir, jeder hat einen gute Ratschlag parat und auch meine Klassenkameraden schaffen es den Druck zu verstärken. Und so langsam frage ich mich, ob ich das ABI überhaupt brauche? Was habe ich davon, wenn ich die Nachprüfung bestehe? Dann sind alle stolz auf mich doch was ist mit mir? Mit meiner Umgebung, die ich die ganze Zeit mit meine Wutausbrüchen verletzt habe? Was ist mit den Menschen, die mir wirklich wichtig sind? und dazu gehört nicht meine Familie. So langsam ist mir das Abi nichts mehr wert. Denn ich zerstöre gerade meine Beziehung. Und ich liebe meinen Freund sehr, aber das ist es mir nicht wert. Ich denke, ich sollte die Nachprüfung für mich machen, für meine Zukunft um mir eine tollere Zukunft zu bereiten. Eine Zukunft, die mit einem Politikstudium beginnen könnte. Und doch spühr ich den Druck, ganz leicht und eine Stimme wispert leicht:" Und was ist wenn dus doch nicht packst?" Die Angst ist da, Angst zu versagen, Angst die Erwartungen nicht zu erfüllen. Angst meinen Freund zu verlieren...


Gibts da vll nee Lösung? 

8.6.10 18:21, kommentieren

Hallo Pupsi

Willkommen in meinem Leben, in einem sehr komplizierten Leben... Ich bin verwirrt und kann es kam erwarten bis du dich meldest, weil ich grad ziemliche Angst um uns hab, Angst dich zu verlieren, weil ICH grad nicht auf unsere Welt klar komme. Weißt du, was ich mir wünsche: Dass ich wieder so bin, wie ich die letzten 3 Monate war. Ich wünsch mir von dir, dass ich das weiter führen kann, was ich die letzten 3 Monate gelebt habe. Ich habe selbst entschieden, was ich den Tag über tue und mache. Seitdem du wieder da bist, möchte ich dich nicht enttäuschen, möchte bei dir sein, weil ich Angst hab, dass du in den nächsten Tagen gleich wieder in den Flieger Richtung Tel Aviv steigst. Ich hab selbst noch nicht verstanden, dass du wieder hier bist. Ich glaube, dass hindert mich daran, so zu sein wie ich die letzten 3 Monate war: selbstbewusst, eigenständig und zufrieden mit dem was ich tat. Ich sehne mich danach, das zu machen, was ich möchte. Ich wünsche mir, dir nach 3 Tagen sehens dagen zu können, dass ich dich vermisst habe. Ich möchte wieder mein Wochenende leben, wie ich es seit 3 Monaten lebe: auf dem Wochenmarkt gehen, Freunde treffen und vorallem ich sein. Und ich Selbst sein ist toll, ziemlich toll!  

21.10.09 18:48, kommentieren

Ein Text übers Älter werden- der eigentlich keiner ist

Eigentlich sollte dass hier ein Text über alte Omis und Opis werden. Und gleichzeitig passt dieser Titel auch gut zu meinem Tag... In ganz anderer Hinsicht. Jahr um Jahr werd ich älter. Und doch bin ich in den Augen meiner Mutter immer noch das kleine Kind. An jedem meiner Freunde hatte sie was zu meckern, und mein aktueller ist ganz besonders schlimm. Passe ich mich ihm wirklich so krass an wie sie behauptet? Oder liegt es einfach nur an der Tatsache, dass es Winter wird und ich schwarz zu dieser Jahreszeit lieber trage, als die Bunten, die ich im Sommer getragen habe?Ja verdammt, ich bin nicht mehr ich selbst. Seit dem 30.09.09 bin ich das nicht mehr, weil es da jemanden gibt, mit dem ich Zeit verbringen möchte. Ist das denn so schwer zu verstehen?

1 Kommentar 13.10.09 21:11, kommentieren

I don´t know

Auf der einen Seite liebe ich ihn und auf der anderen Seite bin ich so fürchterlich genervt von ihm. Trotz 4000 km bin ich genervt von ihm: von seiner Art, seiner Sturheit und seiner Mutter. Bei unserem letzten Streit habe ich auch nicht meinen Vater gebeten bei ihm an zurufen um ihm meine Position des Streits näher zu bringen. Um ehrlich zu sein,hab ich nicht mal mit meinem Vater telefoniert, da ich die Meinung vertrete, dass Eltern in Beziehungskonflikten nichts zu suchen haben. Meine "Stiefmutter" ist begeistern von ihm, ich bin es auch, und doch hält sie sich raus. Was ich ziemlich gut finde! Ich fühl mich nicht ernst genommen, hab das Gefühl, er vertraut mir nicht. Das Argument: "Ich habe Angst um ihn, dass eine Bombe das Flugzeug zerstört, indem er sitzt liegt ihm völlig fern" zählt nicht. Stattdessen wieder einmal: Sturheit. Und das ist immer so: Er bleibt stur. Jedenfalls ich geh ich heute Abend feiern, mal einen drauf machen und die Beziehungssorgen verdrängen- Abstand bekommen. Denn komischerweise hält die Wut noch an, die ich ihm gegenüber empfinde. Ich bin fürchterlich sauer und enttäuscht! An ein Ende der Beziehung hab ich auch schon gedacht, wg der "Komplexe", die ich oft habe, das kompliziert sein an sich. Das schlechte Gewissen, wieder einmal einen Streit angefangen zu haben, aus Langeweile oder warum auch immer o. eben weil es mich in diesem Moment so sehr stört. Und doch kann ich ihn verstehen, dass er seine Mutter bittet mich anzurufen, jedoch haben wir auch so "geredet", wenn man die Schreibdialoge bei ICQ so nennen darf. Und doch weiß ich, dass ich mich freue, wenn er lebend am Mittwoch vor mir stehen wird und sich meine Ängste nicht bestätigt haben. Denn ich liebe ihn, auch wenn die Wut sich grad wie eine Dunkle Wolke vor den wunderblauen Himmel schiebt.

25.9.09 15:46, kommentieren

Liebe- einfach oder doch kompliziert?

Das wuesste ich manchmal gern...

13.9.09 23:16, kommentieren